China Angehörigenvisum beantragen

China Angehörigenvisum beantragen (S1-Visum S2-Visum / Q1-Visum Q2-Visum)

Zweck: Besuch von in China lebenden Familienangehörigen von mehr als 60 Tagen Dauer (Für Besuche bis 60 Tage Dauer wird ein Touristenvisum "L-Visum beantragt).

Es gibt zwei unterschiedliche Kategorien von Angehörigen-Visa: das S-Visum und das Q-Visum:


Angehörigenvisum China Unterschieden wird zwischen dem "kleinen Angehörigenvisum" (Q2/S 2) und dem "großen" Angehörigenvisum (Q1/S 1). Das "kleine" Angehörigenvisum (S2/Q2) kann zur einmaligen, zur zweimaligen, oder zur Mehrfacheinreise innerhalb eines halben Jahres ausgestellt werden. Der Aufenthaltszeitraum beträgt entweder 180 Tage am Stück oder aber bis zu 60/90 Tagen bei zweifacher oder mehrfacher Einreise. Das "große" Angehörigenvisum (Q1/S1) ermöglicht einen ganzjährigen, permanenten Aufenthalt bzw. eine beliebige Anzahl von Einreisen nach China innerhalb eines Jahres. Allerdings muss das "große" Angehörigenvisum innerhalb von 30 Tagen nach der Einreise nach China beim Meldeamt (=Polizei) in eine Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden.


Zur Beantragung des Angehörigenvisums ist eine formgerechte Privateinladung (1) sowie der Nachweis der Verwandtschaft (2) vorzulegen:

  1. Die Privateinladung muss die Adresse und Telefonnummer des Gastgebers sowie die Personendaten der eingeladenen Person(en) (vollständiger Name, Geburtsdatum) enthalten. Sie muss für einen bestimmten Zeitraum (von … bis …) ausgesprochen werden, und sie muss per Hand unterschrieben sein. Sofern die einladende Person ein in China lebender Chinese ist, reicht es, wenn ihr als Anlage Kopien der Vor- und Rückseite der chinesischen ID-card bzw. eine Kopie des Reisepasses beigefügt wird. Sofern die einladende Person ein in China lebender Ausländer ist, sind der Einladung stets zwei Kopien aus dem Reisepass der einladenden Person beizufügen: a) die Hauptseite mit dem Foto, b) die Seite mit der gültigen Aufenthaltserlaubnis (Residence Permit). Sofern der Antrag parallel zum Visumsantrag des Familienangehörigen gestellt wird, der in China eine Arbeit oder ein Studium aufnehmen wird (und der deshalb noch keine Aufenthaltserlaubnis in seinem Pass hat), müssen Kopien der Arbeitserlaubnis bzw. des Hochschul-Zulassungsbescheids des Angehörigen vorgelegt werden. Die Einladung kann in China ausgestellt, gescannt und als Dateianlage nach Deutschland übermittelt werden. Zulässig sind die Sprachen Deutsch, Englisch und Chinesisch. Das Muster für eine formal korrekte Privateinladung lassen wir Ihnen auf Anfrage gerne kostenlos per Email zukommen.
  2. Der Verwandtschaftsnachweis ist bei der Beantragung des Visums (Q1, S1) in Form von Fotokopien der Heirats- und Geburtsurkunden zu erbringen. Soll das Visum in China in eine Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden, müssen die entsprechenden Urkunden noch einmal in beglaubigter Form vorgelegt werden. (Einige chinesische Meldeämter verlangen darüber hinaus die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses, bevor sie die Aufenthaltserlaubnis erteilen.) Gern sind wir Ihnen bei der Beglaubigung Ihrer Geburts- und Heiratsurkunden behilflich.

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