China Visum: aktuelle Informationen

Strengere Anforderungen an Geschäftseinladungen aus China

Seit dem 14. Januar muss aus den Geschäftseinladungen chinesischer Firmen hervor gehen, in welcher Geschäftsbeziehung die einladende Firma zu dem Visum-Antragsteller und seinem Arbeitgeber steht.

Handelt es sich um einen Kunden, um einen Lieferanten, um einen Vertriebspartner etc.? Vor allem wird seitens der Visastellen peinlich genau darauf geachtet, dass es sich nicht um Dienstleistungen handelt. Für technische Dienstleistungen werden Geschäftsvisa nur noch dann vergeben, wenn aus der Einladung hervor geht, dass es um die Installation oder Wartung eines nach China gelieferten Produktes geht. Andernfalls muss neuerdings ein "Kurzzeit-Arbeitsvisum" beantragt werden. Aktuelle Einladungsmuster können Sie wie immer bei uns anfordern – auch auf Englisch und Chinesisch. Rufen Sie einfach an: 030-2000 5990 !

Teilweise Aufhebung der Visapflicht für Kinder mit einem chinesischen Elternteil

Deutsche Staatsangehörige, deren chinesischer Elternteil keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis für Deutschland hat, werden von China seit Oktober 2014 wie Chinesen behandelt. Das heißt u.a., dass sie kein Visum beantragen können. Stattdessen erhalten diese Personen beim regional zuständigen Konsulat eine Einreisekarte. Die Eltern müssen zur Beantragung Geburtsnachweise und zwei Passbilder mitbringen. Man kann diese Maßnahme als die Einführung einer doppelten Staatsbürgerschaft durch die Hintertür betrachten, denn natürlich behalten die betroffenen Kinder ihren deutschen Pass.

Visa-Anträge von Antragstellern ohne deutsche Staatsangehörigkeit vereinfacht

Seit Juli 2014 können auch Ausländer an den chinesischen Visastellen in Deutschland das Chinavisum beantragen. Ein Nachweis, dass der Wohnsitz in Deutschland ist, muss nicht mehr in Form einer Meldebescheinigung oder Aufenthaltserlaubnis erbracht werden. Es reicht schon, im Visumantrag eine Wohnadresse in Deutschland anzugeben. Diese Regelung gilt nur für „einfache" Visa-Anträge – d.h. für Anträge zur einmaligen Einreise nach China. Visa zur Zwei- oder Mehrfacheinreise sind von dieser Regelung ausgeschlossen. Auch für Antragsteller mit Pässen afrikanischer und islamischer Länder gilt diese Regelung nicht.

Vereinfachung der Vergabe von Geschäftsvisa zur Mehrfacheinreise

Einreisebestimmungen

Geschäftsleute, die ein Visum zur Mehrfacheinreise nach China beantragen möchten, benötigen hierfür seit Juni 2014 nicht mehr in jedem Fall eine amtliche Einladung (d.h. die Einladung des lokalen Außenwirtschaftsamtes). Eine einfache Firmeneinladung reicht für das Multiple Entry Visum mit 6-monatiger Gültigkeit neuerdings aus, wenn der Antragsteller anhand von Visa und Einreisestempeln in seinem aktuellen Pass nachweisen kann, dass er in den zurück liegenden drei Jahren bereits zwei Mal in China gewesen ist. (Visa aus früheren oder Zweitpässen müssen ggf. in Kopie vorgelegt werden.) Für das Multiple Entry Visum mit 12-monatiger Gültigkeit muss die amtliche Einladung weiterhin vorliegen – außer der Antragsteller kann bereits zwei frühere Multiple Entry Visa nachweisen.

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